Ätherische Öle gegen Scheidentrockenheit

Ätherische Öle gegen Scheidentrockenheit

Die Scheide ist trocken, juckt und brennt? Hormonumstellungen in den Wechseljahren, bei „Pillen“-Einnahme und nach Schwangerschaften sind häufige Ursachen. Diese Ölmischung hat sich in meiner Praxis bewährt, um die Schleimhaut zu regenerieren und zu schützen:

Lokale Therapie

Gereizte Schleimhäute fühlen sich sehr unangenehm bis schmerzhaft an. Dazu bieten sie eine ideale Angriffsfläche für Pilze, Bakterien und Viren. Die oft empfohlenen Scheidenzäpfchen zum Aufbau der Scheidenflora brennen oft und werden dann ungern angewandt. Seit einigen Jahren empfehle ich daher (neben fertigen Produkten) eine regenerierende Ölmischung:

Rezept:

5 Tropfen  ätherisches Lavendel-Öl
3 Tropfen Manuka-Öl oder Cistrosen-Öl
5 Tropfen ätherisches Rosen-Öl (oder von der günstigeren Rosengeranie)
30 ml Sanddornöl
20 ml Johannsikrautmazerat (Rotöl)
Ein bis zwei Mal täglich auf die Schleimhäute auftragen, im Extremfalls nach jedem Gang auf die Toilette. Oder einen kleinen Tampon in dem Öl tränken und über Nacht einführen.
Die ätherischen Öle können natürlich auch höher dosiert werden, oder, wenn Du ganz empfindlich bist, auch deutlich geringer.

Fertig zu kaufen gibt es z.B. eine Sanddorn-Intimcreme (Femisanit) und sehr hilfreiche Scheidenzäpfchen mit Granatapfel (Delima Feminin). Verschiedene sanfte Präparate zum Aufbau der Scheidenflora können dann zwischendurch ebenfalls angewandt werden, um die natürliche Schleimhautabwehr wieder herzustellen und Infektionen zu vermeiden.

Therapie von Innen …

… ist unbedingt notwendig! Trockene Schleimhäute entstehen durch Mangel an Östrogen oder Verschiebungen im Hormonsystem. Es macht also auch Sinn, den Körper ganzheitlich zu behandeln: mit harmonisierenden und befeuchtenden Kräutern! Bewährte Heilpflanzen gibt es in der westlichen Kräuterheilkunde und in den Traditionellen Chinesischen Medizin. Welche für Dich am besten passen, hängt von der Diagnose und der Ausprägung der Probleme ab.

Auf jeden Fall sollte alles Cremen, Schmieren und Einreiben mit Kräutern ergänzt werden. Nicht nur dass die Schleimhäute dann von Innen gestärkt werden, auch viele kleine und große Beschwerden, die in den Wechseljahren „ganz normal“ sind, können damit positiv beeinflusst werden.

Wenn du dich für eine ganzheitliche Therapie interessierst oder noch Fragen zum Thema trockene Schleimhäute hast, kannst du dich gerne an mich wenden